... Schweden nach unzähligen Sommern in einem kleinen gelben Holzhaus an der schwedischen Südostküste als meine zweite Heimat wahrnehme.
... schon immer Spaß an Sprache und Dialekten gehabt habe.
... in allem, was ich tue, den "roten Faden" suche und logisches und strukturiertes Denken mag.
Ich wohne seit mehr als dreißig Jahren an der Ostsee, ich segele in meiner Freizeit... Ein Leben ohne Meer kann ich mir nicht mehr vorstellen. Deshalb habe ich mich hauptsächlich auf maritime Themen spezialisiert. Dazu gehören Segeln, Boote, Yachttechnik – und alles, was mit dem Meer zu tun hat.
Mein zweiter Schwerpunkt liegt auf den Themen Camping, Reise und Tourismus. Vor zwei Jahren habe ich das Campen mit einem kleinen Hubdachwohnwagen für mich entdeckt. Gereist bin ich schon immer gerne – besonders nach Skandinavien.
Und mein drittes Steckenpferd sind die sogenannten grünen Themen. Aufgrund einer Allergie beschäftige ich mich seit langem mit ökologischen Baumaterialien, Naturheilkunde, ökologischer Landwirtschaft und der Biobranche im Allgemeinen .
Ich schreibe einen Schweden-Blog, schauen Sie doch einfach einmal vorbei...
Wir haben uns als erste Station auf Öland den Campingplatz Kapelludden in Borgholm ausgesucht. Eigentlich wollten wir von dort an einen anderen, ruhigeren Ort der Insel wechseln. Aber wir hatten viel Glück: das Pärchen vor uns war gewiefter als wir, hatte sich den Platz schon vorher angesehen und fragte nach den Plätzen direkt am Wasser. Als ich an der Reihe war, wollte ich wissen, ob wir dort auch noch einen Platz bekommen konnten. Wir konnten! Lustig war, dass wir der einzige kleine Wohnwagen in der Reihe am Wasser waren, links und rechts neben uns hatten wir immer riesige Wohnmobile...
Nun waren wir also angekommen... Wir hatten in Kivik einen wunderschönen Campingplatz für die ersten Tage unserer Schwedenreise gefunden. Jetzt mussten wir uns erst einmal in Ruhe mit den technischen Routinen eines Campingurlaubes mit einem Wohnwagen vertraut machen. Hier auf dem Platz gab es keine Keycard, sondern Duschmünzen, das war gut, so etwas kannten wir vom Segeln. Dann war da noch die Entleerungsstation für unser Chemieklo (wir betreiben es meistens ohne Zusätze und wenn, dann verwenden wir ein umweltfreundliches Granulat) - das war auch nicht so schlimm wie gedacht.
Eigentlich wären mein Mann und ich genau jetzt mit unserem Wohnwagen in Schweden unterwegs. So war es wenigstens geplant, vor Corona. Ja, ich weiß, inzwischen hätten wir sogar wieder fahren können, auch derzeit ganz ohne Quarantäne nach der Rückkehr, aber uns ist gerade nicht danach. Das Jazzfestival in Blekinge, das wir letztes Jahr besucht haben, ist für diesen Sommer abgesagt worden und den Erholungsfaktor auf wechselnden Campingplätzen in Schweden schätze ich gerade auch nicht wirklich so hoch ein... Also bleibt mir die Erinnerung an wunderschöne vier Wochen in Schweden 2019. ...